Du willst in der Kirche was bewegen?
Ist dir die Kirche zu verstaubt? Oder:
Möchtest Du katholische/r Priester/in werden und trotzdem heiraten? Glaubst Du auch, dass das unfreiwillige Zölibat ein veralteter Quatsch ist?

Dann bist DU bei uns richtig:

Wir über uns

In der Wir sind Kirche-JUGEND haben sich Jugendliche und junge Erwachsene vernetzt, die sich für eine Erneuerung der römisch-katholischen Kirche einsetzen. 1965 beim einer langen Versammlung in Rom, beim 2.Vatikanischen Konzils, hat sich was getan in der Kirche: Seitdem gibt es Gottesdienste auf Deutsch oder der jeweiligen Landessprache und die Kirche hat sich den Menschen geöffnet. Der Papst war Johannes XXIII. (der 23.) und der hat das maßgeblich unterstützt.

Seitdem ist viel Zeit vergangen und immer mehr junge Menschen verstehen die Kirche nicht mehr, die selbstherrlich lebt, und sich nicht wirklich dafür interessiert wie es jungen Menschen geht und welche Vorstellungen sie haben. Die alten Kardinäle glauben, die Weisheit gepachtet zu haben. Was Jesus wirklich wollte und was seine Ideen waren ist dabei im Machtkampf verloren gegangen .

Im Jahr 1995 nach einem Skandal um den sexuellen Missbrauch durch einen Kardinal in Österreich wurde das KirchenVolksbegehren geboren. Damit waren endlich Vorschläge auf dem Tisch die katholische Kirche fit für das 21.Jahrhundert zu machen. Allein im deutschsprachigen Raum haben das 2,3 Millionen Menschen unterschrieben. Das bedeutet, dass ziemlich viele Christen Veränderungen innerhalb der kath. Kirche wünschen. Wir sind Kirche vertritt, wenn man entsprechende Umfragen betrachtet, in allen Punkten eine überwältigende Mehrheit der Katholiken/innen.
 

Wir wollen insbesondere junge Menschen über die Reformbewegungen in der katholischen Kirche informieren und für den Glauben in einer reformierten Kirche begeistern. Wir wollen als Jugendliche mit unseren Ideen, Vorstellungen und Perspektiven ernst genommen werden. Wir wollen informiert sein und mitreden, damit Entscheidungen verantwortungsbewusst getroffen werden können. 

Was wir tun

Seit dem KirchenVolksbegehren 1995 haben sich junge Menschen in der Wir sind Kirche-Jugend und in der KirchenVolksbewegung engagiert, unter anderem zum Beispiel bei Unterschriftensammlungen, in Deutschland, beim katholischen Kongress 1996 in Hildesheim, den Katholikentagen 1998 in Mainz und 2000 in Hamburg, der weltweiten KirchenVolksSynode 2001 in Rom/ Italien, dem katholischen Weltjugendtreffen 2002 in Toronto/ Kanada und beim Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin/ Deutschland. Viel zu tun gab es immer - der Spaßfaktor war ziemlich hoch. 

Wir wünschen uns:

- mehr Ökumene. "Nehmt und esst ALLE davon" sagte Jesus. Warum also Christen anderer Konfessionen ausschließen und nicht gastfreundlich empfangen?
 

- weiter über die fünf Punkten des KirchenVolksbegehrens reden, denn bis heute gibt es keine Priesterinnen, gewählten Bischöfe oder eine vernünftige Einstellung der Kirche zu Fragen der Sexualität.

- mehr Dialog mit anderen Religionen. Es gibt nicht nur den katholischen Weg in den Himmel. Angesichts des aufkeimenden Antisemitismus und des Antiislamismus wollen wir mehr wissen wie Muslime, Juden, Buddhisten, .... denken, glauben und fühlen. Religionsgemeinschaften sollten sich besser kennen lernen, bevor sie über andere Vorurteile pflegen oder Menschen aufgrund ihrer Religion angegriffen werden. 
 

- Wir wissen zu wenig, wie leben Christen in unseren Nachbarländern, als Minderheiten im Nahen Osten oder Afrika. Was sind ihre Vorstellungen und Fragen an die Kirche und an den Glauben? Wie agiert die kath. Kirche zum Beispiel in Südamerika im Bezug auf HIV / Aids und mit welchen Folgen für die Menschenrechte oder das Leben Jugendlicher, die in Armut leben? Auf der ganzen Welt gibt es unterschiedliche Fragen, die sich aber sehr ähnlich sein können. Wir wollen andere Perspektiven kennen lernen und uns mit Jugendlichen dort vernetzen. Dank Internet ist unsere Welt ein globales Dorf. Unser Dorf sucht weitere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner.      

Lust zum Mitmachen?

Du suchst nach neuen Ideen für das Engagement in Deiner Kirchengemeinde oder außerhalb, weil Dir Glauben und Religiosität wichtig sind? Der Umgang der Kirche mit der Sexualität ist total veraltet, Pfarrer, Bischöfe und der Papst haben nicht wirklich Ahnung, was das für Jugendliche heute bedeutet. Du suchst nach Kontakten zu anderen, die sich ebenfalls für Reformen in der römisch-katholischen Kirche einsetzen?  

Wir freuen uns auf Deine Email!

Cajus, Dominik, Elisabeth, Florian, Markus, Matthias, Samuel, Simone, Tobias und Uta